der Brunnen in Ihrem Garten Thümler GmbH
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Fax: 09122-73127
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immer frisches Wasser aus ihrem eigenen Brunnen - für jeden Garten
der
Kleinbrunnen
für ihren Garten
- für ihr Brauchwasser,
ihre
Wärmepumpe im Winter - Kühlung im Sommer
schont
die natürlichen Grundwasserreserven und Ihren Geldbeutel.
schnell
und kostengünstig
mit unseren Kleinbohrgeräten
76 cm breit - an fast jeder Stelle!
- an schwer zugänglichen
Stellen
- in angelegten
Gärten
- kein Abbau von
Zaunfeldern
- kein Umlegen von
Bäumen
- keine Spülgruben
ideal
für fertig angelegte Gärten, Kleingartenanlagen, im Stadtgebiet,
wo
kleine Aufstellflächen, enge Zugänge und kritische Nachbarn den Einsatz eines
Großbohrgerätes
wegen
des Flurschadens, der Lärm- Staub- und Wasserentwicklung nicht ermöglichen.
Unser
Kleinbrunnen hat eine mittlere Förderleistung von 3-5 cbm / Std. und ist daher
ideal für private Nutzung
technische Hinweise:
- minimale
Durchgangsbreite
80 cm (Gartentür, Haustür )
- notwendige Arbeitsfläche
ca.
4 x 6 m
- Bohrzeit ca. 3
Tage
- Brunnenpumpe:
3"
Der Bohrort
Wir haben uns auf Bohrungen bei beengten Verhältnissen und
fertig angelegten Gärten spezialisiert.
Dementsprechend ist die Bohrtechnik so schonend wie möglich
ausgelegt.
Damit erzielen wir zwar nicht die hohen Bohrleistungen größerer
und schwerer Bohrgeräte und unser, dafür können wir unsere Gerätschaft durch
eine Garage, oder durch eine Gartentüre transportieren. Der Flurschaden bleibt
begrenzt auf die Bohrstelle.
Übrigens
-
die meisten unserer Kunden kommen aus der Nachbarschaft
oder auf Empfehlungen zufriedener Kunden.
Wie tief muss ich bohren, habe ich dann auch Wasser? Das sind die häufigsten Fragen.
Glücklicherweise wohnen wir in einer sehr
niederschlagsreichen Zone. Wasser gibt es meist im Überfluss.
D.h. egal wo man bohrt, man trifft eigentlich immer auf
Wasser. Allerdings sind die notwendigen Bohrtiefen und die Ergiebigkeiten
verschieden.
Fragen Sie mal ihre Nachbarn. Es gibt sehr viele Brunnen
auch aus älterer Zeit und am aussagekräftigsten ist natürlich einer in
unmittelbarer Nähe.
Auch die Geologen in den Wasserwirtschaftsämtern wissen
es.
Leider gibt es aber immer wieder Fälle wo Bohrungen sehr geringe Wassermengen
ergeben.
D.h. letztendlich gibt es keine Garantie auf Menge und
Qualität des Wassers.
Lohnt sich
das?
Wenn
man kein Wasser hat stellt sich die Frage eigentlich nicht.
Hat
man einen Wasseranschluss dann hängt es natürlich von der Menge ab.
Wenn
man viel Wasser verbraucht, lohnt es sich.
Verbraucht
man aber wenig, dann lohnt es sich unter betriebswirtschaftlichen
Gesichtspunkten eigentlich nicht – aber
kennen
Sie im Sommer das Gefühl Wasser im Überfluss zu haben?
Die
Kinder spielen mit dem Wasserschlauch – man gießt wo und wie viel man will –
ohne Reue.
Ein
Brunnen bringt ihnen ein Stück Lebensglück – ein grüner Garten, Blumen eine
saftige grüne Wiese
Das
ist Erholung für die Sinne.

Ist mein Brunnen
im Sommer trocken
Häufig bekommen wir im Sommer Anrufe, können
Sie unseren alten Brunnen tiefer bohren?
Woher kommt das. Früher hatte man noch keine
Hartmetallwerkzeuge. D.h. die Bohrungen waren aufwendig und sehr teuer. Man hat
oft nach 8-10 m aufgehört, zu bohren als die ersten cm Wasser im Brunnen waren
oder eine harte Steinschicht kam. Für eine Entnahme mit einer
Handschwenkelpumpe hat das damals gut gereicht.
Heute baut man Elektropumpen ein, die senken den
Wasserstand im Brunnen deutlich ab – und gerade im Sommer, wenn die Hitze am
größten ist, sinkt der Grundwasserspiegel dazu.
Die Pumpe sollte über der Filterstrecke eingebaut werden.
Im aktiven Zustand sollte die Pumpe immer Wasserüberdeckung
haben damit sie nicht schlürft.
Der Ausbau sollte hängend erfolgen.
Ist der Grundwasserspiegel bei -10m und senkt sich der
Wasserspiegel beim Abpumpen um 2 m ab so wären hier mindestens 15m Bohriefe
notwendig.
Neue Brunnen werden heute tiefer gebohrt als früher – damit
haben Sie die Garantie, dass auch im Sommer bei der größten Hitze noch
ausreichend Wasser zu Verfügung steht.
Trotzdem sind die Kosten geringer im Vergleich zu früher.
Wie groß und
schwer sind die Geräte

Wird
mein Garten zerstört, muss ich einen Zaun umlegen, oder einen Baum fällen?
Nachfolgend
links ein typisches Schichtenverzeichnis. Rechts der Aufbau des Brunnens.
Die
Filterrohre werden nur im unteren Bereich eingebaut, wo die Entnahme
stattfinden soll.
Der
Ringraum wird bis zur Oberkante verfüllt ( mit plastischem Beton – oder Tonkugeln ) um eine Verschmutzung der unteren
Grundwasserschicht aus dem oberen Stockwerk
und durch Oberflächenwasser zu vermeiden.

Brunnenpumpe
Wir setzen bevorzugt Edelstahl-Brunnenpumpen der Serie SQ –
3 von Grundfos ein.
Die Pumpen sind leicht (6kg). Der Ein und Ausbau ist von
einem Mann ohne Hebezeug möglich.
Die Pumpe benötigt nur 220V
bei 1 kW Anschlussleistung.
Die integrierte Elektronik schützt die Pumpe vor
Trockenlauf oder thermischer Überlastung.
Förderleistung und Wirkungsgrad der Pumpe ist sehr gut –
siehe Kennlinie

Der Name Grundfos bürgt für hohe Qualität. Weitere
Informationen zu 3" Brunnenpumpen finden Sie unter Grundfos
SQ 3" Pumpen .

Beispiel einer Installation
Wichtig großer Druckkessel bei einer 3cbm Pumpe sollte er mindestens 200l groß sein
Nur sandunempfinliche Regner einbauen! Restsandmengen sind nicht zu vermeiden.
Für einfache Betriebsarten, kann man auch kleineren
Kessel wie hier verwenden. Jedoch muß dann
die Pumpe überwacht werden und der Luftrduck
regemäßig geprüft werden
Häufiges ein und ausschalten beschädigt die Pumpe.
Membrandruckkessel 50l mit Druckschalter ( Montage nur in frostfreien Räumen z.B.
Keller )

Das Bohrwerkzeug
Um einen wirksamen Vortrieb in den verschieden harten
Schichten (Sand, Lehm, Fels) zu
erreichen,
setzen wir verschiedene Bohrmeißeltypen ein.
3 Flügelmeißel

ein Bohrkopf für weiche und mittelharte Formationen
Mit seiner Hartmetallbestückung bohrt er auch durch
leichten Fels.
Rollmeißel

ein Bohrkopf für mittelharte und harte Formationen
Durch die Drehbewegung und dem hohen Auflagedruck werden Schläge
auf den Boden ausgeübt, die zum Bruch des Gesteins führen. Die Spülung trägt
das freigeschlagene Material sofort aus.
Rechnerische Grundlagen für die
Dimensionierung eines Brunnens
Der Wasserbedarf von Gartenbrunnen ist gemessen and den
Förderansprüchen eines kommerziellen Grundwasserbrunnens gering. 3 cbm/Std.
reichen in der Regel einem Privatmann bei weitem. Aber auch 3 cbm/Std. sind
nicht immer in den ersten paar Metern sicher möglich. Nachfolgend dazu
Rechenergebnisse.
Aus der Durchlässigkeit des Bodens und anderen
Randbedingungen lässt sich ein maximaler Volumenstrom berechnen, der den
Brunnen speisen kann.
Gleichzeitig sollte eine gewisse Strömungsgeschwindigkeit
im Boden nicht überschritten werden, um eine Selbstabdichtung und zu starke
Sandführung zu vermeiden.
Entnimmt man dem Brunnen gerade soviel, dass diese
kritische Strömungsgeschwindigkeit nicht überschritten wird, so spricht man von
einer "günstigen Brunnenleistung". Das ist die Leistung mit der man dann
auch dauerhaft rechnen kann. (Grenze ist
die kritische Reynoldszahl – Umschlag von laminare auf turbulenter Strömung)
Mittels unseres Programms zur Berechnung der günstigen
Brunnenleistung können wir die Werte ermitteln.

Fazit: Bohrt man hier 9 m tiefer, so verdreifacht sich die
entnehmbare Wassermenge.

Verdoppelt man hier bei diesem Boden den Bohrdurchmesser,
so nimmt die Brunnenleistung um ca. 30% zu.
Brunnenbohrungen für Wärmepumpen
Durch die gestiegenen Energiekosten, die Problematik der
CO2 Emission der konventionellen Energieträger wird und die Notwendigkeit in
Ballungsgebieten abgasfrei zu heizen wird der Einsatz von Wärmepumpen immer
interessanter und notwendiger.
Bei Neubauten ist es heute bereits kostengünstiger mit
Wärmepumpen zu heizen.

Nutzt man das Wasser auch noch als Brauchwasser und im
Sommer zum Giesen, wärmt man den Boden mit Überschusswärme z.B. aus dem
Dachboden, ist es deutlich günstiger als konventionelle Systeme.
In der Schweiz werden inzwischen 40% aller Neubauten mit
Wärmepumpen ausgestattet.
Prinzip
Die Wärmepumpe entzieht nach dem Kühlschrankprinzip Wärme
aus der Umgebung (Luft, Wasser, Boden) verdichtet sie auf ein höheres Niveau
und gibt sie via Fußbodenheizung an das Haus wieder ab.
Je niedriger die Temperaturdifferenz ist umso besser ist
der Wirkungsgrad.
Die besten Wirkungsgrade erzielen Wärmepumpen die dem Boden
die Wärme entziehen.
Da der Boden ab15 m Tiefe konstant 10°C aufweist, hat man
hier eine praktisch unendlich große Masse zum Abkühlen zu Verfügung.
Der Entzug der Wärme kann durch mehrere Arten erfolgen
a) mit einem Brunnen direkt Wasser-Wasser-WP (sehr guter
Wirkungsgrad )
b) mit einer Erdsonde indirekt
a) Wasser -Wasser-WP

hier wird das hochgepumpte Wasser direkt durch die Wärmepumpe
geleitet abgekühlt und
in einen Schacht oder einem zweiten Brunnen versickert.
Dies ergibt maximale Wirkungsgrade, es ist jedoch wegen der Notwendigkeit der
ständigen Versickerung von 1-3 cbm pro Stunde nicht immer möglich.
Verockerung ( Eisen und Mangan ), Kalkausfällung und feine
Partikel können vor allem den Schluckbrunnen verstopfen.
Durch rückspülbare externe Sandfilter (wie beim
Schwimmbad), Umkehrung der Fliesrichtung durch Umsetzen der Förderpumpe, kann
man dem Abdichten teilweise begegnen.
Die Arbeitszahlen können hier bei guter Auslegung bei ca. 4
liegen. D.h. aus einem kWh Strom werden 4
kWh Wärme.
Der Brunnen kann gleichzeitig für Brauchwasser und
Gartenwasser verwandt werden.
b) Erdsonde

Hier werden Polyäthylenschläuche im Boden eingebaut und mit
einer Bentonit-Zement Suspension oder besser mit einer Fertigmischung aus
plastischem Beton verpresst. In den Schläuchen fliest ein Gemisch aus Glycerin
und Wasser. Der Boden erwärmt die Sole, die Wärmepumpe kühlt sie wieder ab.
Erdsonden sind praktisch immer möglich. Die Arbeitszahlen
liegen hier bei guter Auslegung bei ca. 4.
Eine Doppelnutzung des Brunnens ist jedoch nicht möglich.
Achtung – die Vorlauftemperatur darf nicht niedriger als -2
°C sein, sonst besteht Gefahr, dass die plastische Verpressung zerstört wird,
der Wärmeübergang und Dichtwirkung
werden schlechter und es kommt unter Umständen zu Permafrost mit
Bodenanhebung. (Gebäudeschäden können
auftreten wenn die Erdsonde direkt am Fundament sitzt.)
D.h. die Temperatur der Soleflüssigkeit muss unbedingt
überwacht und mit der Wärmepumpe gekoppelt werden, damit diese nicht zuviel
Energie dem Boden entzieht.
Eine zu knappe Auslegung der Sonden sollte auf alle Fälle
vermieden werden.
Steigerungsmöglichkeiten Optimierung
Kühlen im Sommer
Soll ein Haus im Sommer zu gekühlt werden, so kann man auch
die Erdsonde bzw. den Brunnen dazu einsetzen. Hier ist keine Wärmepumpe
notwendig, da der Boden ja mit 10° ja kälter ist.
Statt einer Klimaanlage nur Wasser umwälzen. Mit einer
Kreiselpumpe ist das deutlich kostengünstiger als jede Klimaanlage.
Soweit möglich sollten in einem Haus Fußbodenheizungen verwandt
werden, die mit möglich niedrigen Arbeitstemperaturen auskommen. Das sind in
der Regel großzügig dimensionierte Flächenheizungen mit erhöhter
Umwälzleistung. Es gibt Flächenheizungen, die mit Temperaturen von 28° noch
vernünftig arbeiten.
Mit einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe erreicht man damit
höchste Wirkungsgrade.
So sieht die Wärmepumpenanlage im Keller aus

statt des
üblichen Kessels mit Kamin - einfach
eine Wärmepumpe ( hier geöffnet )
Oben Mitte - Wärmetauscher
für Kühlbetrieb im Sommer
Links: Anschluss der Sonden
Rechts: Wärmepumpe (4kW)
Mitte:
Umwälzpumpe, Ausgleichsbehälter mit Glykol-Wasser
Beim Kühlbetrieb wird mit einem Wärmetauscher das Wasser im
Heizkreislauf heruntergekühlt. Die Wärmepumpe bleibt ausgeschaltet. Das ist
energetisch optimal.
Lebensdauer
Die Wärmepumpen sind technisch ausgereifte Systeme. Man
kann mit Lebensdauern von 20 Jahren und
mehr rechnen. Die Wartung ist gering.
Förderung
Die Wärmepumpe kann beim heutigen Stand der Technik die
Verbrennung von fossilen Energien um ca. 50% im Vergleich zu einer
herkömmlichen Hausheizung mit Verbrennungsöfen vermindern.
Systeme mit Langzeitwärmespeicherung schaffen noch deutlich
höhere Effekte.
Der Bau von Wärmepumpen wird daher staatlich
gefördert. (http://www.stmwvt.bayern.de/Themen/
)
Es gibt Programme von Energieversorgern (einmalige
Zuschüsse, lokal unterschiedlich) und Förderkredite von der Kreditanstalt für
Wiederaufbau.
Die Förderung ist aber leider so gering dass sehr häufig
der bürokratische Aufwand und der Zeitverzug nicht lohnen und örtlich eher
hinderlich sind, da mit der Förderung Zeitverzüge, Auflagen und Nachweise
verbunden.
Der Strompreis ist günstiger (meist ähnlich dem
Nachtstrom). Fragen Sie bei ihrem Energieversorger nach.
Dimensionierung
Ein typisches Einfamilienhaus benötigt ca. 3 Erdsondne mit je 100m
Wir gehen von einer möglichen Entzugsleistung von 40
Watt pro Meter Erdsonde m aus.
Bei trockenen Böden ist der Wert geringer bei nassen höher. Sonden sollten nicht
unterdimensioniert werden, um Permafrost im Boden zu vermeiden.
Der Abstand der Erdsonden sollte so weit wie möglich,
jedoch mindestens 5 m voneinander betragen.
Von fundamenten muß mindestens ein abstand von 5m gehalten
werden.
Bei einer falscher Betriebsart kann es zu Vereisung des
Bodens kommen und der Boden kann sich anheben.
Für Kühlzwecke im Sommer reicht es nur die Umwälzpumpen und
einen Wärmetauscher zu betreiben.
Langfristige perspektive Langzeiterdwärmespeicher
Sonnenkollektoren könnten im Sommer genügend Energie
liefern um ein Haus das ganze Jahr zu heizen. Leider kommt die Energie zum
falschen Zeitpunkt. Ein Wärmespeicher kann hier abhelfen.
Konventionell wird Wasser für die Speicherung von Wärme
genommen.
Um die Energiemenge des Verbrauchs eines Einfamilienhauses
im Sommer zu speichern benötigt man riesige Warmwasserspeicher
1 cbm Wasser
speichert bei einer Temperaturerhöhung von 60°C
70kWh
Ein
Einfamilienhaus benötigt ca. 7 kW im Winter. D.h. 1 cbm Wasser reicht im
Winter
Gerade mal 10
Stunden. Um 120 Tage zu überbrücken benötigt man dann hier einen
Speicher von
ca. 350 cbm.
Ein Unding, zu groß
und zu teuer.
Nun steht in Form von Erdmasse aber genügend
Speicherkapazität praktisch überall zu Verfügung.
Mit Bohrungen kann diese Masse erschlossen werden und für
die Langzeitspeicherung erwärmt werden.
Durch die Erwärmung des Bodens im Sommer mit der
überschüssigen Energie von Sonnenkollektoren kann man direkt im Winter heizen
oder die Arbeitszahl (= Wirkungsgrad der
Wärmepumpe typischer Wert 4-5) nochmals deutlich erhöhen.
Leider sind die Verluste bei kleinen Speichern sehr groß,
da sich die Wände des Speichers ja nicht isolieren lassen.
Hier empfiehlt sich die Speicherung auf niedrigem
Energieniveau, der Einsatz einer Wärmepumpe, der Zusammenschluss von mehreren
Nachbarn oder eine Initiative der Kommune.
Bei genügend großen Speichern mit einem besseren
Oberflächen/Volumenverhältnis und Speicherung kann man die Wärmepumpe ganz
vermeiden.
Nasse Erde
speichert ca. 1 kWh/cbmK Bei einer
lokalen Temperaturerhöhung von 30 °C
benötigt man ca. 700
cbm Erde für eine Energiemenge, die ca. 2 cbm Heizöl entsprechen
Aufgrund der hohen
Verluste wird tatsächlich jedoch etwa das Doppelte bei
kleinen Speichern
benötigt )
Zwei gängige Arten sind der Erdsondenspeicher und der
Aquiferspeicher.
Erdsondenspeicher

Das überschüssige Heißwasser des Sommers aus den
Sonnenkollektoren wird in die Erdwärmesonden gepumpt und heizt durch die
Wärmeleitung lokal den Boden auf.
Dazu sind viele Erdsondenbohrungen notwendig, die in einem Abstand
von ca. 2 m voneinander ca. 100 m tief heruntergebohrt werden.
Die Sonden werden dann mit druckfesten Isolationsplatten
gedeckelt (z.B. Foamglas) und mit Erde überschüttet, so dass nach oben keine
Wärme entweicht. Zur Seite und nach unten sind die Wärmeverluste nicht zu
verhindern. Jedoch kann man, durch ein günstiges Oberflächen Volumenverhältnis
und eine Temperaturschichtung im Speicher abfallend zu Rand die Verluste
mindern.
Die Kosten des Speichers sind bedingt durch die Bohrkosten
relativ hoch. Je größer die Anlage ist desto wirtschaftlicher wird sie aber.
Aquiferspeicher
Eine besondere Speicherart ist der Aquiferspeicher. Er ist
kostengünstiger aber nicht überall möglich.
Hier wird direkt heißes Wasser in den Boden gepumpt und im Winter
wieder entnommen.
Er ist einfacher herzustellen, da er nur zwei Bohrungen
benötigt.
Voraussetzung ist jedoch ein poröser stark
wasserdurchlässiger chemisch stabiler Untergrund (Sand, Sandstein) und geringe
Fliesgeschwindigkeiten in der zuspeichernden Bodenschicht.
Auch der Bau von Langzeitwärmespeichern wird staatlich gefördert.
Es sind mehrere Modellvorhaben in Deutschland derzeit im Aufbau.
Grundwasserabsenkung
Gelegentlich werden in der nassen Jahreszeit Keller feucht oder es
ist notwendig für Baumaßnahmen, das Grundwasser lokal zeitlich begrenzt
abzusenken. Hierfür bieten wir spezielle Bohrleistungen und Pumpen an. Bitte
fragen Sie uns hier an.
Genehmigungspraxis Anzeigepflicht
Privat genutzte Brunnen für Gartenbewässerung sind nur anzeigepflichtig.
Gewebliche genehmigungspflichtig.
Das Einleiten von wasser ins Haus ist ebenfalls
gnehemigungspflichtig.
Zuständig sind die lokalen Umweltbehörden oder
Landratsämter. Ein Fax mit folgenden Angaben ist notwendig Verwendungszwecks
(Gartenbewässerung) die Fördermenge pro
Jahr (typisch 50cbm) und Lageplan (alter Kataster genügt meist ).
Oft bekommt man sofort eine mündliche Freigabe.
Selbstverständlich sind auch Anzeigen per E-Mail inzwischen möglich.
Die Bohranzeigen werden an den Wasserversorger, die
Gemeinde und die Wasserwirtschaftämter weitergeleitet.
Diese prüfen ob Sie im Wasserschutzgebiet liegen, ob es
Gründe gibt, die gegen das Vorhaben sprechen.
Wird nicht innerhalb von 4 Wochen widersprochen, darf
gebohrt werden. ( aber sicherheitshalber
bitte rückfragen )
Die Bohrtiefen sind meistens begrenzt. In der Regel darf nur
das erste Grundwasserstockwerk genutzt werden.
Wird der Brunnen für Trinkwasser, gewerblich oder für eine Wärmepumpe genutzt,
so sind meist Genehmigungsverfahren notwendig (vereinfachtes
Wasserechtsverfahren).
Bitte fragen Sie, wenn Sie sich einen Brunnen bohren lassen
wollen, rechtzeitig bei den örtlichen Gemeinden, Landrats-, Umwelt- oder
Wasserwirtschaftsämtern nach.
Aus der Sicht der Umweltbehörden muss gewährleistet sein,
dass durch den Betrieb des Brunnens keine Schädigung des Grundwassers eintritt
Verschmutzung der tieferen Grundwasserschichten durch
verkeimtes oder verschmutztes Oberflächenwasser, landwirtschaftliche oder
industrielle Abwässer) und dass Gewässer aus verschiedenen Grundwasserschichten
sich nicht miteinander vermischen.
Durch eine Abdichtung des Brunnens im oberen Bereich mit
Dichtungston ist in der Regel ein Schutz gegen Verschmutzung sichergestellt.
Da die Störgröße und die Entnahmemengen bei Gartenbrunnen
sehr gering sind, kein Gefährdungspotential in privat genutzten Gärten besteht,
die Ökobilanz und Nachhaltigkeit stark zugunsten der Nutzung von Gartenbrunnen
spricht, gibt es bei meistens keine Bedenken.
In einigen Regionen gibt es wegen der ökologischen Vorteile
sogar Zuschüsse für den Bau von Brunnen (z.B. Ingolstadt).
Überschreitet die Bohrtiefe 100 m so sind die Bergbauämter
zuständig.
Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Nutzung des Grundwassers –
Wasserbehörden handeln aber auch nicht willkürlich.
Falls es nicht genehmigt wird wird man Ihnen die Gründe
erläutern.
Interessante
Links
Links zur Geothermie
Wärmepumpenforschung
in der Schweiz:
http://www.ch-forschung.ch/fs/0007/waermepumpen.htm
http://www.geothermie.de/schnelle_tipps_f_hauslebauer.htm
Status und Trend der
Wärmepumpennutzung in Deutschland
http://www.izw-online.de/info/dkv-vortrag/dkv-vortrag.html
Neue Entwicklungen bei der
Genehmigung von Erdwärmesonden
http://www.geothermie.de/gte/gte24-25/neue_entwicklungen_bei_der_geneh.htm
zum Thema
Wasseradern Wünschelruten
http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/wasserad.htm
Berechnungen zur Effizienz von Erdsonden
http://www.kleinbrunnen.de/kleinbrunnen/html/berechnung_von_erdsonden.html
Berechnungen zu Strömungsverlusten und der Erwärmung einer
Erdsonde
http://www.kleinbrunnen.de/Berechnung-Sonde/drverw.htm
Unser Vortrag
http://www.oberflaechennahe-geothermie.de
Unser Ringrauminjektor
Unser Geschenktipp für Opa´s Garten:
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M 9.1.06