der Brunnen in Ihrem Garten                                                                                                        Thümler  GmbH

Tel.: 09122-78711              Fax: 09122-73127             info@kleinbrunnen.de                 www.kleinbrunnen.de

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immer frisches Wasser aus ihrem eigenen Brunnen                              -                         für jeden Garten

 

                   der Kleinbrunnen

 

                   für ihren Garten   -    für ihr Brauchwasser,

                   ihre Wärmepumpe im Winter - Kühlung im Sommer

 

                   schont die natürlichen Grundwasserreserven und Ihren Geldbeutel.

 

                   schnell und kostengünstig

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mit unseren Kleinbohrgeräten

76 cm breit - an fast jeder Stelle!

 

-   an schwer zugänglichen Stellen

-   in angelegten Gärten

-   kein Abbau von Zaunfeldern

-   kein Umlegen von Bäumen

-   keine Spülgruben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ideal für fertig angelegte Gärten, Kleingartenanlagen,  im Stadtgebiet,

wo kleine Aufstellflächen, enge Zugänge und kritische Nachbarn den Einsatz eines Großbohrgerätes

wegen des Flurschadens, der Lärm- Staub- und Wasserentwicklung nicht ermöglichen.

 

 

Unser Kleinbrunnen hat eine mittlere Förderleistung von 3-5 cbm / Std. und ist daher ideal für private Nutzung 

 

technische Hinweise:

 

-    minimale Durchgangsbreite

     80 cm  (Gartentür, Haustür  )

-    notwendige Arbeitsfläche ca.

     4 x 6 m 

-    Bohrzeit ca. 3 Tage

-    Brunnenpumpe: 3" 

 

 

 

Der Bohrort

 

 

Wir haben uns auf Bohrungen bei beengten Verhältnissen und fertig angelegten Gärten spezialisiert.

 

Dementsprechend ist die Bohrtechnik so schonend wie möglich ausgelegt.

 

Damit erzielen wir zwar nicht die hohen Bohrleistungen größerer und schwerer Bohrgeräte und unser, dafür können wir unsere Gerätschaft durch eine Garage, oder durch eine Gartentüre transportieren. Der Flurschaden bleibt begrenzt auf die Bohrstelle.

 

 

 

Übrigens

 

                   - die meisten unserer Kunden kommen aus der Nachbarschaft

                     oder auf Empfehlungen zufriedener Kunden.

 

 

 

 

Habe ich Wasser?

 

Wie tief muss ich bohren, habe ich dann auch Wasser?  Das sind die häufigsten Fragen.

 

Glücklicherweise wohnen wir in einer sehr niederschlagsreichen Zone. Wasser gibt es meist im Überfluss.

D.h. egal wo man bohrt, man trifft eigentlich immer auf Wasser. Allerdings sind die notwendigen Bohrtiefen und die Ergiebigkeiten verschieden.

 

Fragen Sie mal ihre Nachbarn. Es gibt sehr viele Brunnen auch aus älterer Zeit und am aussagekräftigsten ist natürlich einer in unmittelbarer Nähe.

Auch die Geologen in den Wasserwirtschaftsämtern wissen es. 
Leider gibt es aber immer wieder Fälle wo Bohrungen sehr geringe Wassermengen ergeben.

D.h. letztendlich gibt es keine Garantie auf Menge und Qualität des Wassers.

 

 

 

 

Lohnt sich das?

 

Wenn man kein Wasser hat stellt sich die Frage eigentlich nicht.

Hat man einen Wasseranschluss dann hängt es natürlich von der Menge ab.

Wenn man viel Wasser verbraucht, lohnt es sich.

Verbraucht man aber wenig, dann lohnt es sich unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten eigentlich nicht – aber

 

kennen Sie im Sommer das Gefühl Wasser im Überfluss zu haben?

Die Kinder spielen mit dem Wasserschlauch – man gießt wo und wie viel man will – ohne Reue.

 

Ein Brunnen bringt ihnen ein Stück Lebensglück – ein grüner Garten, Blumen eine saftige grüne Wiese

Das ist Erholung für die Sinne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist mein Brunnen im Sommer trocken

 

Häufig bekommen wir im Sommer Anrufe,  können  Sie unseren alten Brunnen tiefer bohren?

Woher kommt das. Früher hatte man noch keine Hartmetallwerkzeuge. D.h. die Bohrungen waren aufwendig und sehr teuer. Man hat oft nach 8-10 m aufgehört, zu bohren als die ersten cm Wasser im Brunnen waren oder eine harte Steinschicht kam. Für eine Entnahme mit einer Handschwenkelpumpe hat das damals gut gereicht.

 

Heute baut man Elektropumpen ein, die senken den Wasserstand im Brunnen deutlich ab – und gerade im Sommer, wenn die Hitze am größten ist, sinkt der Grundwasserspiegel dazu. 

Die Pumpe sollte über der Filterstrecke eingebaut werden.

Im aktiven Zustand sollte die Pumpe immer Wasserüberdeckung haben damit sie nicht schlürft.

Der Ausbau sollte hängend erfolgen.

 

Ist der Grundwasserspiegel bei -10m und senkt sich der Wasserspiegel beim Abpumpen um 2 m ab so wären hier mindestens 15m Bohriefe notwendig.

 

Neue Brunnen werden heute tiefer gebohrt als früher – damit haben Sie die Garantie, dass auch im Sommer bei der größten Hitze noch ausreichend Wasser zu Verfügung steht.

Trotzdem sind die Kosten geringer im Vergleich zu früher.

 

 

Wie groß und schwer sind die Geräte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

weitere Bilder

 

 

Wird mein Garten zerstört, muss ich einen Zaun umlegen, oder einen Baum fällen?

 

 

 

 

 

Schichtenverzeichnis  Aufbau des Brunnens

 

Nachfolgend links ein typisches Schichtenverzeichnis. Rechts der Aufbau des Brunnens.

 

Die Filterrohre werden nur im unteren Bereich eingebaut, wo die Entnahme stattfinden soll.

Der Ringraum wird bis zur Oberkante verfüllt ( mit plastischem Beton – oder  Tonkugeln ) um eine Verschmutzung der unteren Grundwasserschicht aus dem oberen Stockwerk  und durch Oberflächenwasser zu vermeiden.

 

 

Brunnenpumpe

 

 

Wir setzen bevorzugt Edelstahl-Brunnenpumpen der Serie SQ – 3 von Grundfos ein.

Die Pumpen sind leicht (6kg). Der Ein und Ausbau ist von einem Mann ohne Hebezeug möglich.

Die Pumpe benötigt nur 220V  bei 1 kW Anschlussleistung.

Die integrierte Elektronik schützt die Pumpe vor Trockenlauf oder thermischer Überlastung.

Förderleistung und Wirkungsgrad der Pumpe ist sehr gut – siehe Kennlinie

 

    

 

Der Name Grundfos bürgt für hohe Qualität.  Weitere Informationen zu 3" Brunnenpumpen finden Sie unter  Grundfos SQ 3" Pumpen  .

 

 

 

 

 

 

 

Beispiel einer Installation

 

Wichtig großer Druckkessel bei einer 3cbm Pumpe  sollte er mindestens 200l groß sein

Nur sandunempfinliche Regner einbauen!  Restsandmengen sind nicht zu vermeiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für einfache Betriebsarten, kann man auch kleineren Kessel wie hier verwenden. Jedoch muß dann

die Pumpe überwacht werden und der Luftrduck regemäßig geprüft werden

 

Häufiges ein und ausschalten beschädigt die Pumpe.

 

Membrandruckkessel 50l mit Druckschalter  ( Montage nur in frostfreien Räumen z.B. Keller )

 

 

 

 

 

 

 

 Das Bohrwerkzeug

 

 

Um einen wirksamen Vortrieb in den verschieden harten Schichten  (Sand, Lehm, Fels) zu erreichen,

setzen wir verschiedene Bohrmeißeltypen ein.

 

 

3 Flügelmeißel

 

ein Bohrkopf für weiche und mittelharte Formationen

Mit seiner Hartmetallbestückung bohrt er auch durch leichten Fels.

 

 

 

 

 

Rollmeißel 

 

 

ein Bohrkopf für mittelharte und harte Formationen

Durch die Drehbewegung und dem hohen Auflagedruck werden Schläge auf den Boden ausgeübt, die zum Bruch des Gesteins führen. Die Spülung trägt das freigeschlagene Material sofort aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rechnerische Grundlagen für die Dimensionierung eines Brunnens

 

Der Wasserbedarf von Gartenbrunnen ist gemessen and den Förderansprüchen eines kommerziellen Grundwasserbrunnens gering. 3 cbm/Std. reichen in der Regel einem Privatmann bei weitem. Aber auch 3 cbm/Std. sind nicht immer in den ersten paar Metern sicher möglich. Nachfolgend dazu Rechenergebnisse.

 

Aus der Durchlässigkeit des Bodens und anderen Randbedingungen lässt sich ein maximaler Volumenstrom berechnen, der den Brunnen speisen kann.

 

Gleichzeitig sollte eine gewisse Strömungsgeschwindigkeit im Boden nicht überschritten werden, um eine Selbstabdichtung und zu starke Sandführung zu vermeiden.

 

Entnimmt man dem Brunnen gerade soviel, dass diese kritische Strömungsgeschwindigkeit nicht überschritten wird, so spricht man von einer "günstigen Brunnenleistung". Das ist die Leistung mit der man dann auch dauerhaft rechnen kann.  (Grenze ist die kritische Reynoldszahl – Umschlag von laminare auf turbulenter Strömung)

 

Mittels unseres Programms zur Berechnung der günstigen Brunnenleistung können wir die Werte ermitteln.

 

 

Fazit: Bohrt man hier 9 m tiefer, so verdreifacht sich die entnehmbare Wassermenge.

 

 

Verdoppelt man hier bei diesem Boden den Bohrdurchmesser, so nimmt die Brunnenleistung um ca. 30% zu. 

 

 

 

 

 

Brunnenbohrungen für Wärmepumpen

 

 

Durch die gestiegenen Energiekosten, die Problematik der CO2 Emission der konventionellen Energieträger wird und die Notwendigkeit in Ballungsgebieten abgasfrei zu heizen wird der Einsatz von Wärmepumpen immer interessanter und notwendiger.

 

Bei Neubauten ist es heute bereits kostengünstiger mit Wärmepumpen zu heizen.

 

 

Nutzt man das Wasser auch noch als Brauchwasser und im Sommer zum Giesen, wärmt man den Boden mit Überschusswärme z.B. aus dem Dachboden, ist es deutlich günstiger als konventionelle Systeme.

In der Schweiz werden inzwischen 40% aller Neubauten mit Wärmepumpen ausgestattet.

 

 

Prinzip

 

Die Wärmepumpe entzieht nach dem Kühlschrankprinzip Wärme aus der Umgebung (Luft, Wasser, Boden) verdichtet sie auf ein höheres Niveau und gibt sie via Fußbodenheizung an das Haus wieder ab.

Je niedriger die Temperaturdifferenz ist umso besser ist der Wirkungsgrad.

 

Die besten Wirkungsgrade erzielen Wärmepumpen die dem Boden die Wärme entziehen.

Da der Boden ab15 m Tiefe konstant 10°C aufweist, hat man hier eine praktisch unendlich große Masse zum Abkühlen zu Verfügung.

 

Der Entzug der Wärme kann durch mehrere Arten erfolgen

 

a)       mit einem Brunnen direkt Wasser-Wasser-WP (sehr guter Wirkungsgrad )

 

                   b)   mit einer Erdsonde indirekt

 

 

a) Wasser -Wasser-WP

 

 

hier wird das hochgepumpte Wasser direkt durch die Wärmepumpe geleitet abgekühlt und

in einen Schacht oder einem zweiten Brunnen versickert. Dies ergibt maximale Wirkungsgrade, es ist jedoch wegen der Notwendigkeit der ständigen Versickerung von 1-3 cbm pro Stunde nicht immer möglich.

Verockerung ( Eisen und Mangan ), Kalkausfällung und feine Partikel können vor allem den Schluckbrunnen verstopfen.

Durch rückspülbare externe Sandfilter (wie beim Schwimmbad), Umkehrung der Fliesrichtung durch Umsetzen der Förderpumpe, kann man dem Abdichten teilweise begegnen.

 

Die Arbeitszahlen können hier bei guter Auslegung bei ca. 4  liegen. D.h. aus einem kWh Strom werden 4 kWh Wärme.

Der Brunnen kann gleichzeitig für Brauchwasser und Gartenwasser verwandt werden.

 

 

b) Erdsonde

 

 

Hier werden Polyäthylenschläuche im Boden eingebaut und mit einer Bentonit-Zement Suspension oder besser mit einer Fertigmischung aus plastischem Beton verpresst. In den Schläuchen fliest ein Gemisch aus Glycerin und Wasser. Der Boden erwärmt die Sole, die Wärmepumpe kühlt sie wieder ab.

 

Erdsonden sind praktisch immer möglich. Die Arbeitszahlen liegen hier bei guter Auslegung bei ca. 4.

Eine Doppelnutzung des Brunnens ist jedoch nicht möglich.

 

Achtung – die Vorlauftemperatur darf nicht niedriger als -2 °C sein, sonst besteht Gefahr, dass die plastische Verpressung zerstört wird, der Wärmeübergang  und Dichtwirkung werden schlechter und es kommt unter Umständen zu Permafrost mit Bodenanhebung.  (Gebäudeschäden können auftreten wenn die Erdsonde direkt am Fundament sitzt.)

D.h. die Temperatur der Soleflüssigkeit muss unbedingt überwacht und mit der Wärmepumpe gekoppelt werden, damit diese nicht zuviel Energie dem Boden entzieht.

Eine zu knappe Auslegung der Sonden sollte auf alle Fälle vermieden werden.

 

 

Steigerungsmöglichkeiten Optimierung

 

 

Kühlen im Sommer

 

Soll ein Haus im Sommer zu gekühlt werden, so kann man auch die Erdsonde bzw. den Brunnen dazu einsetzen. Hier ist keine Wärmepumpe notwendig, da der Boden ja mit 10° ja kälter ist.

Statt einer Klimaanlage nur Wasser umwälzen. Mit einer Kreiselpumpe ist das deutlich kostengünstiger als jede Klimaanlage.

 

 

 

 

Soweit möglich sollten in einem Haus Fußbodenheizungen verwandt werden, die mit möglich niedrigen Arbeitstemperaturen auskommen. Das sind in der Regel großzügig dimensionierte Flächenheizungen mit erhöhter Umwälzleistung. Es gibt Flächenheizungen, die mit Temperaturen von 28° noch vernünftig arbeiten.

Mit einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe erreicht man damit höchste Wirkungsgrade.

 

 

 

 

So sieht die Wärmepumpenanlage im Keller aus

 

 

Wärmepumpe im Keller

 

statt des üblichen Kessels mit Kamin  - einfach eine Wärmepumpe  ( hier geöffnet )

 

Oben Mitte - Wärmetauscher für Kühlbetrieb im Sommer

 

Links: Anschluss der Sonden                                                                        Rechts: Wärmepumpe (4kW)

 

Mitte: Umwälzpumpe, Ausgleichsbehälter mit Glykol-Wasser

 

 

Beim Kühlbetrieb wird mit einem Wärmetauscher das Wasser im Heizkreislauf heruntergekühlt. Die Wärmepumpe bleibt ausgeschaltet. Das ist energetisch optimal.

 

 

Lebensdauer

 

Die Wärmepumpen sind technisch ausgereifte Systeme. Man kann mit Lebensdauern von 20 Jahren und

mehr rechnen. Die Wartung ist gering.

 

 

 

 

Förderung

 

Die Wärmepumpe kann beim heutigen Stand der Technik die Verbrennung von fossilen Energien um ca. 50% im Vergleich zu einer herkömmlichen Hausheizung mit Verbrennungsöfen vermindern.

Systeme mit Langzeitwärmespeicherung schaffen noch deutlich höhere Effekte.

 

Der Bau von Wärmepumpen wird daher staatlich gefördert.  (http://www.stmwvt.bayern.de/Themen/ )

Es gibt Programme von Energieversorgern (einmalige Zuschüsse, lokal unterschiedlich) und Förderkredite von der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

 

Die Förderung ist aber leider so gering dass sehr häufig der bürokratische Aufwand und der Zeitverzug nicht lohnen und örtlich eher hinderlich sind, da mit der Förderung Zeitverzüge, Auflagen und Nachweise verbunden.

 

Der Strompreis ist günstiger (meist ähnlich dem Nachtstrom). Fragen Sie bei ihrem Energieversorger nach.

 

 

Dimensionierung

 

Ein typisches Einfamilienhaus benötigt ca.  3 Erdsondne mit je 100m

 

 

Wir gehen von einer möglichen Entzugsleistung von 40 Watt  pro Meter Erdsonde m aus.

Bei trockenen Böden ist der Wert geringer bei nassen  höher. Sonden sollten nicht unterdimensioniert werden, um Permafrost im Boden zu vermeiden.

Der Abstand der Erdsonden sollte so weit wie möglich, jedoch mindestens 5 m voneinander betragen.

Von fundamenten muß mindestens ein abstand von 5m gehalten werden.

Bei einer falscher Betriebsart kann es zu Vereisung des Bodens kommen und der Boden kann sich anheben.

 

 

Für Kühlzwecke im Sommer reicht es nur die Umwälzpumpen und einen Wärmetauscher zu betreiben.

 

 

Langfristige perspektive   Langzeiterdwärmespeicher

 

Sonnenkollektoren könnten im Sommer genügend Energie liefern um ein Haus das ganze Jahr zu heizen. Leider kommt die Energie zum falschen Zeitpunkt. Ein Wärmespeicher kann hier abhelfen.

 

Konventionell wird Wasser für die Speicherung von Wärme genommen.

Um die Energiemenge des Verbrauchs eines Einfamilienhauses im Sommer zu speichern benötigt man riesige Warmwasserspeicher

 

      1 cbm Wasser speichert bei einer Temperaturerhöhung von 60°C  70kWh

      Ein Einfamilienhaus benötigt ca. 7 kW im Winter. D.h. 1 cbm Wasser reicht im Winter 

      Gerade mal 10 Stunden. Um 120 Tage zu überbrücken benötigt man dann hier einen  

      Speicher von ca. 350 cbm.

 

Ein Unding,  zu groß und zu teuer.

 

Nun steht in Form von Erdmasse aber genügend Speicherkapazität praktisch überall zu Verfügung.

Mit Bohrungen kann diese Masse erschlossen werden und für die Langzeitspeicherung erwärmt werden.

Durch die Erwärmung des Bodens im Sommer mit der überschüssigen Energie von Sonnenkollektoren kann man direkt im Winter heizen oder die Arbeitszahl (=  Wirkungsgrad der Wärmepumpe typischer Wert 4-5) nochmals deutlich erhöhen.

 

Leider sind die Verluste bei kleinen Speichern sehr groß, da sich die Wände des Speichers ja nicht isolieren lassen.

Hier empfiehlt sich die Speicherung auf niedrigem Energieniveau, der Einsatz einer Wärmepumpe, der Zusammenschluss von mehreren Nachbarn oder eine Initiative der Kommune.

 

Bei genügend großen Speichern mit einem besseren Oberflächen/Volumenverhältnis und Speicherung kann man die Wärmepumpe ganz vermeiden.

 

 

  Nasse Erde speichert ca. 1 kWh/cbmK   Bei einer lokalen Temperaturerhöhung von 30 °C   

  benötigt man ca. 700 cbm Erde für eine Energiemenge, die ca. 2 cbm Heizöl entsprechen

  Aufgrund der hohen Verluste wird tatsächlich jedoch etwa das Doppelte bei 

  kleinen Speichern benötigt )

 

 

Zwei gängige Arten sind der Erdsondenspeicher und der Aquiferspeicher.

 

 

                   Erdsondenspeicher

 

 

 

Das überschüssige Heißwasser des Sommers aus den Sonnenkollektoren wird in die Erdwärmesonden gepumpt und heizt durch die Wärmeleitung lokal den Boden auf.

Dazu sind viele Erdsondenbohrungen notwendig, die in einem Abstand von ca. 2 m voneinander ca. 100 m tief heruntergebohrt werden.

 

Die Sonden werden dann mit druckfesten Isolationsplatten gedeckelt (z.B. Foamglas) und mit Erde überschüttet, so dass nach oben keine Wärme entweicht. Zur Seite und nach unten sind die Wärmeverluste nicht zu verhindern. Jedoch kann man, durch ein günstiges Oberflächen Volumenverhältnis und eine Temperaturschichtung im Speicher abfallend zu Rand die Verluste mindern.

 

Die Kosten des Speichers sind bedingt durch die Bohrkosten relativ hoch. Je größer die Anlage ist desto wirtschaftlicher wird sie aber.

 

                   Aquiferspeicher

 

 

Eine besondere Speicherart ist der Aquiferspeicher. Er ist kostengünstiger aber nicht überall möglich.

 

Hier wird direkt heißes Wasser in den Boden gepumpt und im Winter wieder entnommen.

Er ist einfacher herzustellen, da er nur zwei Bohrungen benötigt.

Voraussetzung ist jedoch ein poröser stark wasserdurchlässiger chemisch stabiler Untergrund (Sand, Sandstein) und geringe Fliesgeschwindigkeiten in der zuspeichernden Bodenschicht.

 

 

Auch der Bau von Langzeitwärmespeichern wird staatlich gefördert. Es sind mehrere Modellvorhaben in Deutschland derzeit im Aufbau.

 

 

Grundwasserabsenkung

 

 

Gelegentlich werden in der nassen Jahreszeit Keller feucht oder es ist notwendig für Baumaßnahmen, das Grundwasser lokal zeitlich begrenzt abzusenken. Hierfür bieten wir spezielle Bohrleistungen und Pumpen an. Bitte fragen Sie uns hier an.

 

 

 

Genehmigungspraxis  Anzeigepflicht

 

 

Privat genutzte Brunnen für Gartenbewässerung sind nur anzeigepflichtig.

Gewebliche genehmigungspflichtig.

Das Einleiten von wasser ins Haus ist ebenfalls gnehemigungspflichtig.

 

Zuständig sind die lokalen Umweltbehörden oder Landratsämter. Ein Fax mit folgenden Angaben ist notwendig Verwendungszwecks (Gartenbewässerung)  die Fördermenge pro Jahr (typisch 50cbm) und Lageplan (alter Kataster genügt meist ).

Oft bekommt man sofort eine mündliche Freigabe. Selbstverständlich sind auch Anzeigen per E-Mail inzwischen möglich.

Die Bohranzeigen werden an den Wasserversorger, die Gemeinde und die Wasserwirtschaftämter weitergeleitet.

Diese prüfen ob Sie im Wasserschutzgebiet liegen, ob es Gründe gibt, die gegen das Vorhaben sprechen.

Wird nicht innerhalb von 4 Wochen widersprochen, darf gebohrt werden.  ( aber sicherheitshalber bitte rückfragen )

 

Die Bohrtiefen sind meistens begrenzt. In der Regel darf nur das erste Grundwasserstockwerk genutzt werden.

 

Wird der Brunnen für Trinkwasser,  gewerblich oder für eine Wärmepumpe genutzt, so sind meist Genehmigungsverfahren notwendig (vereinfachtes Wasserechtsverfahren).

 

Bitte fragen Sie, wenn Sie sich einen Brunnen bohren lassen wollen, rechtzeitig bei den örtlichen Gemeinden, Landrats-, Umwelt- oder Wasserwirtschaftsämtern nach.

  

Aus der Sicht der Umweltbehörden muss gewährleistet sein, dass durch den Betrieb des Brunnens keine Schädigung des Grundwassers eintritt

Verschmutzung der tieferen Grundwasserschichten durch verkeimtes oder verschmutztes Oberflächenwasser, landwirtschaftliche oder industrielle Abwässer) und dass Gewässer aus verschiedenen Grundwasserschichten sich nicht miteinander vermischen.

Durch eine Abdichtung des Brunnens im oberen Bereich mit Dichtungston ist in der Regel ein Schutz gegen Verschmutzung sichergestellt.

 

Da die Störgröße und die Entnahmemengen bei Gartenbrunnen sehr gering sind, kein Gefährdungspotential in privat genutzten Gärten besteht, die Ökobilanz und Nachhaltigkeit stark zugunsten der Nutzung von Gartenbrunnen spricht, gibt es bei meistens keine Bedenken.

 

In einigen Regionen gibt es wegen der ökologischen Vorteile sogar Zuschüsse für den Bau von Brunnen (z.B. Ingolstadt).

 

Überschreitet die Bohrtiefe 100 m so sind die Bergbauämter zuständig.

 

Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Nutzung des Grundwassers – Wasserbehörden handeln aber auch nicht willkürlich.

Falls es nicht genehmigt wird wird man Ihnen die Gründe erläutern.

 

 

 

 

 

Interessante Links

 

 

 

 

Links zur Geothermie   

 

                   Wärmepumpenforschung in der Schweiz:

                   http://www.ch-forschung.ch/fs/0007/waermepumpen.htm

 

                   http://www.geothermie.de/schnelle_tipps_f_hauslebauer.htm

 

                   Status und Trend der Wärmepumpennutzung in Deutschland          

 

                   http://www.izw-online.de/info/dkv-vortrag/dkv-vortrag.html

 

                   Neue Entwicklungen bei der Genehmigung von Erdwärmesonden

 

                   http://www.geothermie.de/gte/gte24-25/neue_entwicklungen_bei_der_geneh.htm

 

                   zum Thema Wasseradern Wünschelruten

 

                   http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/wasserad.htm 

 

 

Berechnungen zur Effizienz von Erdsonden

 

                   http://www.kleinbrunnen.de/kleinbrunnen/html/berechnung_von_erdsonden.html

 

Berechnungen zu Strömungsverlusten und der Erwärmung einer Erdsonde

 

                   http://www.kleinbrunnen.de/Berechnung-Sonde/drverw.htm

 

Unser Vortrag

 

                   http://www.oberflaechennahe-geothermie.de

 

Unser Ringrauminjektor

 

                   www.ringrauminjektor.de

 

 

 

 

 

 

Unser Geschenktipp für Opa´s Garten:   

 

                   www.Alu-Windrad.de

 

 

 

 

 

 

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Thümler  GmbH   90455 Nürnberg    Hans Traut Str. 25   Tel.: 09122 - 78711  Fax: – 73127        E-Mail

 

 

 

 

Stichworte

 

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